„Serendipity ist die vom Schicksal gewährte Gunst, zufällige Entdeckungen zu machen –
eine Gunst, die jedoch nur jene erfahren, deren Geist und Sinne dafür offenstehen.“



Projekt Serendipity

Serendipity

Ein Projekt und eine Edition

Begonnen hat alles im Herbst 2006 mit dem Wunsch des Kunstsammlers Georg Folian, die Arbeiten des von ihm geschätzten österreichischen Malers De Es Schwertberger, der sich in den USA bereits einen Namen gemacht hatte, auch in Österreich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Diese Ausstellung war zunächst von Georg Folian und der Kuratorin Christine Janicek als Einzelprojekt gedacht. Die Idee dahinter war ungewöhnlich: nicht einen Kunstschaffenden am Beginn seiner Karriere zu fördern, sondern einem Künstlers, der sich bereits einen Platz im Kunstleben erworben hat und in Fachkreisen anerkannt ist, Raum und Möglichkeit zu geben, seine Arbeiten einem großen Publikum zu zeigen. Die Ausstellung sollte mit einem umfangreichen Katalog dokumentiert werden. Da dieses – für den Sponsor nicht gewinnorientierte – Konzept innerhalb der Fachwelt auf sehr positive Resonanz stieß, beschlossen Folian und Janicek, die Schwertberger-Ausstellung zum Ausgangspunkt eines langfristigen Kunstprojekts zu machen.

Wenn sich aus einer bestimmten Idee etwas anderes entwickelt und dieses dann das ursprünglich Geplante sogar noch übertrifft, spricht man von »Serendipity«. So bekam diese Initiative den Namen »Projekt Serendipity« und auch die Publikationsreihe, in dem die Ausstellungskataloge erscheinen, trägt analog dazu den Namen »Edition Serendipity«.

 

Bisherige Ausstellungen:

Christoph Luger. Arbeiten auf Papier (November 2011)

Jakob Gasteiger. Arbeiten 1985 – 2010 (Oktober 2010)

Oskar Putz. Bilder und Farbkonzepte (Jänner 2009)

De Es Schwertberger. Architexturen (November 2007)