„Serendipity ist die vom Schicksal gewährte Gunst, unerwartete Entdeckungen zu machen –
eine Gunst, die jedoch nur jene erfahren, deren Geist und Sinne dafür offenstehen.“



Projekt Serendipity stellt aus:
Christoph Luger. Arbeiten auf Papier

 

Künstlerhaus Wien, Obergeschoß
18. November – 4. Dezember 2011



Das Kunstprojekt Serendipity, 2007 vom Unternehmer und Kunstsammler Georg Folian und der Kunsthistorikerin Christine Janicek gegründet, widmet heuer dem Maler Christoph Luger eine große Ausstellung im Wiener Künstlerhaus.

Christoph Luger, der an der Akademie der bildenden Künste bei Max Melcher und Josef Mikl studierte und bereits 1990 Msgr. Otto Mauer-Preisträger war, ist geradezu prädestiniert für das Projekt Serendipity, hat sich dieses doch zum Ziel gesetzt, Künstler, die in Fachkreisen und von Kunstfreunden schon lange geschätzt werden, auch einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die gesamte künstlerische Entwicklung Christoph Lugers mit Schwerpunkt auf den neuesten Arbeiten.

Der 1957 in Bregenz geborene und seit vielen Jahren in Wien lebende Künstler geht bei der Bildfindung einen ungewöhnlichen und sehr individuellen Weg. Als Bildträger dient ihm Papier von unterschiedlicher Beschaffenheit. Christoph Luger klebt die Papierbögen aneinander und tackert sie an die Atelierwand, wodurch die darauf folgende Bearbeitung der zumeist großen Formate den Charakter von Wandmalerei erhält.  Der in leisen Tönen gehaltene Farbauftrag, den Christoph Luger auf der Leiter stehend vornimmt, beinhaltet gleichermaßen großflächige Malerei und feine Zeichnung. Ausgangspunkt für die Bildidee sind oft an real existierenden Dingen vorgefundene Formen, die im Laufe des Malvorganges in nicht-gegenständliche Strukturen transformiert werden. Beim Abnehmen des Papiers wird die Wandmalerei zum Bild, auf dem die Spuren des Entstehungsprozesses  – auch Risse oder Knitter – sichtbar erhalten bleiben.

Parallel zu seiner bildnerischen Arbeit hat Luger lange Zeit auch im Rahmen von Bauprojekten Wände gemalt und restauriert. Durch diesen spezifisch handwerklichen Zugang ist eine noch intensivere künstlerische Beziehung zum "Medium Wand" entstanden.
 
Hinter dem Kunstprojekt Serendipity steht Dkfm. Georg Folian, Mitgründer und Vorstand der Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG, die in Zentral- und Osteuropa Hotelentwicklung, Hotelinvestitionen und eigene Hotels betreibt. Er hat sich von Jugend an mit Kunst beschäftigt und ist langjähriger Mäzen des Wiener Künstlerhauses. Seine Sammlung ist insbesondere auf Werke österreichischer zeitgenössischer Künstler ausgerichtet. 

"Serendipity", engl., ist die Gabe, zufällig glückliche und unerwartete Entdeckungen zu machen – wenn Geist und Sinne dafür offenstehen. 

Bisherige Ausstellungen: 2007 De Es Schwertberger, 2009 Oskar Putz, 2010 Jakob Gasteiger.

Daten:

Ausstellungsort: Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: 18.11. – 4.12. 2011
Öffnungszeiten: tägl. 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr
Eintritt frei

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag für moderne Kunst Nürnberg.

Weitere Informationen:
www.projekt-serendipity.at
www.christophluger.at

Pressekontakt:  
Mag. Christine Janicek
Tel.: 0664/8772958
E-Mail   janicek@projekt-serendipity.at