„Serendipity ist die vom Schicksal gewährte Gunst, zufällige Entdeckungen zu machen –
eine Gunst, die jedoch nur jene erfahren, deren Geist und Sinne dafür offenstehen.“



Projekt Serendipity

De Es Schwertberger

Architexturen

Licht und Raum sind Schwertbergers Motive, die sich wie ein Leitfaden durch sein gesamtes Werk ziehen. Zu Beginn der 60er Jahre malte er surreale, utopische Räume und Szenerien, die formal zunächst eher dem Phantastischen Realismus zuzuordnen waren. Im Lauf der Zeit entwickelte Schwertberger daraus einen eigenen, sehr persönlichen Stil, der ihn zu einem der herausragenden Vertreter der »visionary art« werden ließ. In den letzten Jahren hat Schwertberger eine neue Bildsprache geschaffen,  die man als realistische Abstraktion bezeichnen könnte. In dieser Phase, den »Architexturen«, verknüpft Schwertberger elementare Themen wie Struktur, Natur und Welle zu architektonischen Mustern, die uns allen in der Vielfalt natürlicher wie auch künstlicher Lebensräume vertraut sind. Aus der Nähe betrachtet wirken die Arbeiten wie dichte, abstrakte Texturen. Tritt man jedoch einige Schritte zurück, so entstehen Eindrücke von dreidimensionalen Städten, Landschaften und imaginären Räumen, aus Textur wird Architektur. Schwertberger experimentiert vor allem mit Raumtiefe, die für seine Bilder essenziell ist.

 

Basic Stuff: Kraftschwamm, 2007
Basic Stuff: Lichtschwamm, 2006
Spielraum 3, 2006
Spielraum 2, 2006
Grenzraum, 2002
Seelenhaufen, 2001
Seichtwellen, 1992
Raumsplitter, 1996
Aufsteiger 3, 1996
Aufsteiger 4, 1996
Aufsteiger 2, 1996
Aufsteiger 1, 1996
Bildreich, 1997
Begeisterung, 1995
Strings horizontal, 2005
Strings vertikal, 2005

Biografie De Es Schwertberger

1942 geboren als Dieter Schwertberger in Gresten, Niederösterreich
1962 Abbruch eines technischen Studiums, um sich der Kunst zu widmen
1968 Übersiedlung in die Schweiz
1975 Übersiedlung nach New York
1986 Rückkehr nach Österreich
Lebt und arbeitet in Wien


zur Website von De Es Schwertberger